Gratisprobe

So bekommt man ganz einfach Gratisproben & Testprodukte!

Produkte mit nach Hause nehmen, ohne dafür zu bezahlen? Oder sie sogar noch viel bequemer per Post zugeschickt bekommen? Vielleicht ein hübsches Zeitschriften-Abo oder ein Probierset an Gewürzen? Dazu werden wohl nur die wenigsten Menschen “Nein” sagen. Schon gar nicht, wenn statt einer willkürlichen Zusammenstellung obendrein Produkte bei Ihnen eintrudeln, die Sie sich sogar selbst ausgesucht haben. Klingt zu verlockend, um wahr zu sein, meinen Sie? Keineswegs!

Zugegeben stellt sich einem dabei die Frage, warum Unternehmen ihre Ware verschenken sollten. Doch diese lässt sich auch ebenso schnell und schlüssig beantworten: Es handelt sich dabei schlicht und ergreifend um eine sehr effektive und aufgrunddessen gern angewandte Marketingstrategie. Denn als Verbraucher sind wir wählerisch geworden und möchten uns möglichst zunächst absichern, ob die Ware auch hält, was die dazugehörige Werbung so eindrucksvoll verspricht.

Natürlich können wir uns auch auf die Empfehlungen von Freunden oder Influencern verlassen oder einen neu erschienenen Artikel einfach mal aus Neugier in den Einkaufskorb legen. Nichts schafft jedoch auf lange Sicht größere Bereitschaft, den entsprechenden Kaufpreis zu bezahlen als die eigene Möglichkeit, sich vom Geschmack, von der Qualität oder der zugesagten Wirkkraft des Artikels zu überzeugen. Die daraus entstandene positive Erfahrung wird unser zukünftiges Kaufverhalten also durchaus beeinflussen.

Doch wo findet man die besten dieser Angebote? Die Bandbreite ist tatsächlich groß – Sie können Gratisproben bei Mein Deal entdecken, beim entsprechenden Hersteller direkt anfragen oder sich auch als Tester für höherpreisige Waren bewerben.

Sind die Warenproben denn wirklich kostenlos?

Sie zahlen für diese Angebote in der Tat keinen Cent, dafür geben Sie jedoch einige Daten preis, die für den Hersteller natürlich von immensem Wert sind. Denn darüber kann er seine Zielgruppe besser kennenlernen und seine Produktpalette sowie zukünftige Werbemaßnahmen folglich noch gezielter ausrichten.

Bei seriösen Anbietern sollte dennoch die Sicherheit Ihrer Daten gewahrt und eine gewisse Anonymität eingehalten werden. Das bedeutet, dass die von Ihnen abgefragten Informationen in einem nachvollziehbaren Rahmen bleiben müssen. Neben den erforderlichen Adressdaten sowie einer demografischen Einordnung sind einige Fragen zu Ihrem Kaufverhalten, Ihrem Monatseinkommen oder Ihrer bisherigen Erfahrung mit Konkurrenzprodukten üblich.

Das Unternehmen sollte aber beispielsweise keine Verknüpfung zu Ihren Social-Media-Kanälen herstellen, geschweige denn Ihre Kontodetails abfragen. Auch zwangsläufige Newsletter-Anmeldungen sind häufig Voraussetzung für eine Gratiszusendung. Allerdings können Sie diese im Nachhinein jederzeit wieder revidieren. Achten Sie jedoch in jedem Fall auf die Versicherung des Unternehmens, dass Ihre Daten nicht an Dritte weitergegeben oder gar an Mediaagenturen verkauft werden.

Wer bereit ist, diese Angaben zu machen sowie etwas Zeit zu investieren, kann dank solcher Angebote auf lange Sicht sehr wirkungsvoll seine Haushaltskasse schonen. Bei geschicktem Vorgehen lassen sich nämlich durchaus Beträge im dreistelligen Bereich einsparen.

Gratisprobe
brown gift box with pink ribbon by Jess Bailey on unsplash.com

Auf welchen Wegen Sie an Gratisproben kommen

Hier haben Sie jede Menge Optionen. Zum einen gibt es immer wieder Marketing-Aktionen, bei denen Gratisproben in der Fußgängerzone verteilt werden, beispielsweise im Rahmen eines Stadtfestes oder dergleichen. Darüber hinaus lohnt es sich auch, im lokalen Einzelhandel die Augen offen zu halten.

Teilweise stehen direkt an den Kassen oder am Ladenausgang Behälter mit Gratisproben zur Selbstbedienung bereit. Kleine Probiergrößen eines neuen Produktes werden vom Hersteller auch regelmäßig auf die Packung des bereits bekannten Produktes aufgeklebt – als kleines Geschenk sozusagen.

Den deutlich größeren Anteil an solchen Aktionen finden Sie heutzutage aber ganz klar im Internet. Zahlreiche Online-Plattformen informieren Sie branchenübergreifend über aktuelle Gratiscoupons und Testwochen unterschiedlichster Hersteller und deren konkreter Angebote, meist finden Sie dort auch gleich einen praktischen Link eingebaut.

Benutzerfreundliche zugehörige Apps fürs Mobiltelefon ermöglichen Ihnen außerdem, sich die Online-Coupons für Ihre ausgewählten Schnäppchen im entsprechenden Zeitraum zu sichern und direkt aufs Handy zu holen. Oder aber den Bestellvorgang einfach mit ein paar Klicks abzuschließen.

Wer absolut keine günstige Gelegenheit verpassen will, etwas kostenlos abzugreifen, meldet sich am besten gleich bei mehreren Plattformen parallel an oder nutzt eine integrierte Alarmfunktion, die Sie jeweils über besonders interessante Proben und Schnäppchen aus Ihrer Lieblingskategorie auf dem Laufenden hält.

Auch auf den Webseiten der Hersteller selbst werden immer wieder Probesets oder Gratiswaren angeboten. Sollte dies nicht der Fall sein, gerade aber eine groß angelegte Werbeaktion der Firma laufen, fragen Sie einfach einmal freundlich beim Kundenservice nach, ob Sie das Produkt kostenlos testen können.

Egal, ob es sich dabei um einen Produzenten von Nahrungsergänzungsmitteln oder Süßigkeiten handelt. Auch bei Neueröffnungen gibt es häufig gratis etwas zu holen, beispielsweise den freien Eintritt in den neuen Filmpalast. Bei vielen Großunternehmen, Drogerie- oder Supermarkt-Ketten können Sie sich außerdem ein digitales Kundenkonto einrichten und auch darüber immer wieder auf Warenproben zugreifen.

Kaufen Sie online ein, werden Sie zudem am Ende des Prozesses sehr oft mit einem Dankeschön belohnt, das Sie sich selbst aussuchen können. Auch hierunter finden sich häufig Gratisausgaben einer Tageszeitung, Kosmetikartikel, Schmuck und vieles mehr. Bei einigen Angeboten ist jedoch durchaus eine Zuzahlung Ihrerseits erforderlich.

Auch Fitnessstudios, Pay-TV-Sender, Online-Kurse und dergleichen arbeiten meist mit kostenfreien Probemonaten. Hier gilt es einfach, direkt nach Abschluss auch wieder zu kündigen, damit sich diese nicht automatisch kostenpflichtig verlängern.

Wie Sie Produkttester werden können

Eine weitere Option ist, sich ganz offiziell als Produkttester bei den jeweiligen Firmen zu bewerben. Wer solche Programme anbietet, informiert darüber transparent auf seiner Webseite und beschäftigt pro Jahr oft mehrere Tausend Testpersonen. In diesem Fall ist Ihre Aufgabe mit mehr Einsatz verbunden, weil Sie das zugeschickte Produkt in einem fixen Zeitraum nach genau festgelegten Kriterien ausprobieren und bewerten müssen.

Dafür dürfen Sie es anschließend jedoch auch behalten, diese zeitliche Investition kann also sehr lohnenswert sein. Außerdem bewerben Sie sich sozusagen konkret für bestimmte Produkte und haben damit extrem großen Einfluss auf die gratis erhaltene Ware.

Allerdings ist der Andrang groß, so dass nur ein gewisser Prozentsatz der Bewerber auch wirklich als Tester eingesetzt wird. Auf Webseiten, wie Swagbucks oder Testerheld, können Sie sich überdies umfassender für verschiedenste Produkttests registrieren.

Das so erhaltene echte Kundenfeedback ist für den Hersteller Gold wert. Eine ideale Win-Win-Situation also, denn das Unternehmen spart sich für die gratis verschickten Proben die Umsatzsteuer und bringt sich und das neu eingeführte Produkt ins Gespräch, während Sie als Endkunde wunderbar von den kostenlosen Waren profitieren können.

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