Archiv der Kategorie: Verbraucherschutz

No Name oder Marke – Diese Marken stecken dahinter

Jede Menge Sparpotenzial gibt es täglich auch ganz ohne Gutscheine. Die Rede ist von No-Name Artikeln im Supermarkt oder beim Discounter. Denn was nicht Viele wissen, hinter einigen No-Name Produkten stecken eigentlich Markenartikel. Diese Artikel werden dann häufig unter dem Label einer Handelsmarke (Eigenmarke) der Supermärkte oder Discounter verkauft. Der Preis von No-Name Produkten liegt in den meisten Fällen erheblich unter dem des Markenartikels. Nicht immer ist die Qualität identisch, aber sehr oft ist kein Qualitätsunterschied feststellbar und auch auf der Zutatenliste kein Unterschied feststellbar.

Wie können Sie den Markenhersteller eines No-Name Artikels identifizieren?
Ausführlich erklärt Martina Schneider in ihrem Buch „Welche Marke steckt dahinter?“ wie Sie selbst zum Markendetektiv werden können und deckt über 300 Markenhersteller zu No-Name Produkten auf. No Name oder Marke – Diese Marken stecken dahinter weiterlesen

Gutscheine für Rewe, Lidl, H&M bei WhatsApp sind ein FAKE!

Nutzer der Messaging App WhatsApp werden zur Zeit wieder mit dubiosen Spam-Nachrichten belästigt. Anfang Januar ist nach den diversen Fake Nachrichten über angebliche Gutscheine von Rewe, Lidl, H&M und Netto der nächste Kettenbrief im Umlauf. Dieses mal wird ein angeblicher 250 Euro Gutschein von PENNY verschenkt. Tatsächlich handelt es sich allerdings um ein Gewinnspiel bei dem Sie Ihre Einwilligung für die Zusendung von Werbung geben müssen.

Die aktuelle WhatsApp-Nachricht im Fall von PENNY lautet folgendermaßen:

Guck mal: http://www.penny.de-geschenkgutschein.com ??250€ Gutscheine von PENNY . Sie feiern ihren Jahrestag. Ich glaube, es ist ein beschränktes Angebot. Ich habe mir meinen schon geholt.❤❤

Geringfügige Variationen des Nachrichtentextes kann es jederzeit geben. Insbesondere die Link-Adresse ändert sich gelegentlich. Gutscheine für Rewe, Lidl, H&M bei WhatsApp sind ein FAKE! weiterlesen

Tausende Payback-Konten von Betrügern geplündert

Durch eine Sicherheitslücke beim beliebten Payback Rabattportal wurden bereits mehr als 5.000 Payback-Konten leergeräumt. Der Punkte Diebstahl läuft dabei immer nach einem ähnlichen Muster ab. Die Betrüger erlangen auf noch unbekannte Art Zugriff auf das Payback-Konto und erstellen mit dem Guthaben auf dem Konto einen Einkaufsgutschein für die Einlösung z.B. bei REWE, dm oder ARAL. Dort wird dann für einen Kleinbetrag eingekauft und der Rest des Gutscheins in Bar ausgezahlt.

Die Pressesprecherin von Payback betont:

„Wir haben keinen Fremdeingriff auf Payback-Systeme festgestellt. Niemand hat direkten Zugriff auf unsere Daten. Die Sicherheitsprobleme liegen nicht bei uns“

Tatsächlich stellen sich gleich mehrere Fragen, die Payback aktuell nicht beantworten kann und möchte. Die geschädigten Payback-Kunden haben auffällig oft ein hohes Punkteguthaben verloren. Die Betrüger scheinen also gezielt Payback-Konten mit hohem Punkteguthaben im Visier zu haben. Dies würde jedoch voraussetzen, dass es bei Payback durchaus ein allgemeines Datenleck gab oder noch gibt. Für die Einlösung bei einigen Partnern, wie z.B. Rewe ist eine Payback-Karte notwendig. Die Bar-Auszahlung des Guthabens in der Partnerfiliale ist ausgeschlossen. Tausende Payback-Konten von Betrügern geplündert weiterlesen

Vertbaudet gefährdet die Bonität Ihrer Kunden

Wir berichteten bereits darüber, dass die Nutzung bestimmter Zahlungsarten beim Onlineshopping Ihre Bonität bei Schufa und Co. gefährden kann. Ganz speziell geht es kurz zusammengefasst darum, dass Händler bei Zahlungsarten mit Ausfallrisiko (Zahlung auf Rechnung, per Lastschrift oder die klassische Ratenzahlung) in den meisten Fällen selbst bei Kleinstbeträgen die Bonität Ihrer Kunden bei diversen Auskunfteien, wie z.B. der Schufa abfragen. Vertbaudet gefährdet die Bonität Ihrer Kunden weiterlesen

Welche Vorteile bietet Click & Collect

Aktuell wird kontrovers diskutiert, ob die Click & Collect Kauf-Variante für Kunden, aber auch für die Händler überhaupt Sinn macht. Aus unserer Sicht: Auf jeden Fall! Die einzelnen Vorteile zeigen wir nachfolgend an einzelnen Beispielen auf.

  • Sicherheit beim Onlineshopping
    Mit Click & Collect können Händler auch Kunden erreichen, die Online Ihre Bank- oder Kreditkartendaten aus Sicherheitsgründen nicht angeben wollen. Immer wieder werden bei Hackerangriffen Kundendaten inklusive Kreditkartendaten gestohlen. Diese Bedrohung kann bei Click & Collect Bestellungen verringert, bzw. ausgeschlossen werden.
  • Insolvenzrisiko Vorkasse
    Wer stattdessen per Vorkasse bezahlt trägt ein gewisses Risiko auf einen unseriösen Verkäufer reinzufallen, aber auch das Risiko, dass der Händler vor Auslieferung der Ware Insolvenz anmeldet. In diesen Fällen kann ein Totalausfall des vorausgezahlten Kaufbetrags eintreten.
  • Schufa Bonität leidet beim Onlineshopping Welche Vorteile bietet Click & Collect weiterlesen

Auswirkungen der Getmobile.de Insolvenz

Von der Insolvenz der getmobile GmbH am 11.09.2015 sind auch Kunden betroffen, bei denen der Einkauf reibungslos ablief und längst abgeschlossen ist. Beim Abschluss eines Mobilfunkvertrages wurde in der Vergangenheit immer auch die kostenlose MasterCard der Advanzia Bank im Bestellvorgang beworben. Kunden die diesen Kreditkartenvertrag mit der Advanzia Bank eingegangen sind erhalten u.a. quartalsweise eine Cashback-Gutschrift in Höhe von 0,5% des Kreditkartenumsatzes auf das Getmobile Kundenkonto gutgeschrieben. Alle zum Stichtag am 11.09.2015 noch nicht ausgezahlten Kundenguthaben könnten nun jedoch verloren sein, da diese in die Insolvenzmasse fließen. Auswirkungen der Getmobile.de Insolvenz weiterlesen

Schlechteres Schufa-Scoring für Online-Shopper?

Online einkaufen ist bequem, spart Zeit, bietet eine unbegrenzte Auswahl an Produkten und die besten Preise sind meistens auch online zu finden. Online-Shopper leben aber auch mit einem Risiko, dass den Meisten wahrscheinlich nicht bekannt sein dürfte. Die eigene Bonität bei Auskunfteien wie der Schufa kann bei regelmäßigen Einkäufen im Internet deutlich leiden. In der Regel werden Sie das erst merken, wenn ein Händler Sie nicht mehr beliefern will, oder ein Handyvertrag abgelehnt wird.

Schufa Risiko Onlineshopping

Wann fragen Onlinehändler Daten über Sie bei der Schufa ab?
Onlinehändler fragen Ihr Scoring bei Schufa und Co. an um sich vor Zahlungsausfällen zu schützen. Mit Schufa-Anfragen müssen Sie daher vor allem dann rechnen, wenn Sie nicht per Vorkasse zahlen und womöglich noch Neukunde sind. Schlechteres Schufa-Scoring für Online-Shopper? weiterlesen

Benzinpreise in Echtzeit vergleichen und günstiger tanken

Am Donnerstag ist die „Markttransparenzstelle für Kraftstoffe“ des Bundeskartellamts gestartet. Ab sofort können Deutschlands Autofahrer im Internet über zugelassene Portale und Apps die Benzinpreise in Echtzeit vergleichen und gezielt die günstigste Tankstelle aufsuchen.

Der Bundestag hatte am 8. November 2012 die Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K) auf den Weg gebracht. Knapp ein Jahr später ist es nun soweit und der Probebetrieb konnte gestartet werden. Aktuell übermitteln ungefähr 13.100 der rund 14.500 Tankstellen in Deutschland zeitnah innerhalb von 5 Minuten jede Preisänderung an die neu eingerichtete Meldestelle. Der Regelbetrieb soll voraussichtlich am 1. Dezember starten. Bis dahin sollen mit Hilfe der Verbraucher Kinderkrankheiten im System weitgehend erkannt und beseitigt werden.

Preisvergleich an der Zapfsäule

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Der Stromanbieter FlexStrom ist pleite

Am Freitag hat der Berliner Stromanbieter FlexStrom Insolvenz angemeldet. Betroffen sind bundesweit mehr als 500.000 Kunden. Geleistete Vorauszahlungen sind höchstwahrscheinlich verloren. Die regionalen Netzbetreiber übernehmen die weitere Strombelieferung der betroffenen FlexStrom-Kunden.

Stromverbrauch senken mit Energiesparlampen

Das Unternehmen nennt als Gründe für die Insolvenz vor allem die schlechte Zahlungsmoral der Kunden und den harten Winter. Das „Handelsblatt“ hatte bereits im Herbst über angebliche Finanzierungsprobleme von Flexstrom berichtet. Die negative Berichterstattung hat laut FlexStrom die Kunden verunsichert und zu einer steigenden Anzahl verspäteter Rechnungszahlungen geführt. Das Medien-Echo ist naturgemäß gewaltig. Alle großen Tageszeitungen bereichten Ausführlich über den Fall FlexStrom. (Lesen Sie die Artikel von WAZ, RP Online und Spiegel Online). Aktuell hat das Unternehmen, sowie die beiden ebenfalls insolventen Tochterfirmen OptimalGrün und Löwenzahn Energie, offene Forderungen gegenüber den Kunden in Höhe von hundert Millionen Euro. Der Stromanbieter FlexStrom ist pleite weiterlesen

Die Auktionsplattform AuXion.de erhebt ab 1. Februar eine Mitgliedsgebühr

ACHTUNG Gebührenfalle: Am 07. Januar informierte die Auktionsplattform AuXion alle registrierten Mitglieder per Email, dass ab 01.02.2013 eine monatliche Mitgliedsgebühr von ALLEN Mitgliedern erhoben wird. Die Mitgliedsgebühr trifft Käufer, Verkäufer, aber auch alle inaktiven Mitglieder. Ab Februar sind jeden Monat 1 Euro an AuXion zu zahlen, unabhängig davon, ob Artikel gekauft oder verkauft werden, die Webseite besucht wird oder das Mitgliedskonto überhaupt noch genutzt wird.

Wir wollen dadurch mehr Einnahmen bekommen, die in Werbung investiert werden kann und wollen nach und nach die monatliche Flatrate für Verkäufer kürzen.

Achtung! GebührenfalleWir raten daher dringend allen registrierten Mitgliedern Ihren Account bei AuXion noch im Januar 2013 zu löschen. Die Auktionsplattform AuXion.de erhebt ab 1. Februar eine Mitgliedsgebühr weiterlesen